Testfahrt auf dem Inboard M1 Elektroboard – dem „Tesla unter den Skateboards“

Das M1 ist das erste Skateboard mit innovativer In-Wheel Technologie, also Motoren in den Rollen und gilt als das derzeit beste und innovativste Elektro-Skateboard der Welt. Der in den sozialen Netzwerken verbreitete Spitzname „Tesla der Skateboards“ kommt also nicht von ungefähr.

Unboxing
Das Board kommt in einem logogeprägten und schicken Carry-Bag zu euch. Die hochwertige und robuste Ausführung ist dem High-End Board absolut würdig und wird sich für Transport und Lagerung sicher nützlich zeigen. Das Board lässt sich äußerlich kaum von einem traditionellen Longboard unterscheiden. Gedreht und gewendet, stimmen Gewicht und Optik mit einer unelektrisierten Version nahezu überein. Hauptsächlich ist das natürlich auf die nicht sichtbaren Elektro-Komponenten zurückzuführen, denn Du siehst weder Motoren noch Batterie, da alles im Deck und in den Rollen verbaut ist. Der erste Eindruck ist clean und authentisch und damit überzeugend.


First Steps
Nachdem wir den Akku geladen und eingelegt haben, starten wir durch zur ersten Probefahrt. Die Fernbedienung ist ergonomisch geformt und liegt dadurch gut in der Hand. Eine seitliche Ausformung sorgt dafür, dass einem das Teil nicht einfach so aus der Hand rutschen kann. Die Befehle bzw. Tastenfolgen für bestimmte Fahrbefehle wie Start, Stop, oder Rückwärts sind simpel und gut einzuprägen Wir beginnen mit dem ersten der vier Level, dem Beginner-Level. Das Board startet weniger rasant, als man es befürchtet, nach ein paar Metern merkt man jedoch bereits die Power, die im Inboard M1 verborgen ist. Der etwas verzögerte Start hat einige wenige Kritiker, ist jedoch auf die Software zurückzuführen und hat nichts mit der Gesamt-Power des Boards zu tun. Als „Skate-Normalo“ oder auch auch Anfänger ist der etwas softere Start unserer Meinung nach sogar als positive Eigenschaft zu bewerten.


Skateboarding
Fahrgefühl und -Leistung sind durchweg grandios. Das M1 liefert ein authentisches Fahrgefühl und der patentierte Manta-Drive lässt Dich pushen, wie bei einem herkömmlichen Skateboard. Im Advanced-Level bist Du verdammt schnell unterwegs, grundsätzlich hat man aber durch die Fernbedienung und die Laufeigenschaften des Boards nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Welche Anzahl der maximalen 40 km/h Du erreichen kannst und willst, entscheidest Du intuitiv selbst. Komponenten wie Streckenbeschaffenheit und Übung tragen natürlich ihren Teil bei. Ein des Öfteren diskutierter Punkt ist die Lautstärke des Boards, doch hier muss man differenzieren. Fest steht: Das Board hat einen starken Elektroantrieb und macht daher Fahrgeräusche. Daran gibt es nichts zu rütteln. Je nach Umgebungslautstärke variiert die Wahrnehmung dieser Geräusche aber in der Tat stark. Drinnen gefahren, kommt einem das Board durchaus etwas lauter vor, draußen sind die Geräusche natürlich weitaus weniger stark wahrnehmbar. Ein nahezu lautloses Gleiten wie bei einem traditionellen Longboard gibt es nicht - richtig, das liegt in der Natur der Sache.


Akku und Reichweite
Das M1 kommt mit einer schnell und einfach auszutauschenden Batterie und einer Reichweite von bis zu 20 km (je nach Gewicht und Geschwindigkeit) mit einer einzigen Batterieladung. Auf der Remote Fernbedienung kann der Batteriestatus jederzeit bequem überprüft werden.


Fazit
Das Inboard M1 ist eine Innovation. Die Mischung aus einem Sport-/Spielgerät und einem Fortbewegungsmittel ist in dieser hochwertigen und leistungsstarken Kombination ein echtes Novum und damit absolut positiv zu bewerten. Wie beim traditionellen Longboarding stehen Fahrspaß und Skateboard-Feeling an allererster Stelle, werden aber durch innovative Komponenten ergänzt und teils sogar verbessert. Das Inboard M1 kann eine tolle Alternative für diejenigen sein, die für längere urbane Strecken nicht ganz so viel Kraft aufbringen können oder wollen, für diejenigen, die Spaß an High-Tech Produkten haben oder für diejenigen unter euch, die einfach schneller unterwegs sein wollen, als jeder andere Longboarder. Unser erster Test macht dem eingangs erwähnten Spitznamen des „Tesla unter den Skateboards“ aber definitiv alle Ehre.

Inboard-Board

 

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